Entwicklung
Zeittafel - Teil 6
1954 baut der Schweizer Ingenieur Max Hetzel der Bulova Watch Company in Biel mit
seinem Mitarbeiter Niklaus die erste el. Kleinuhr mit Stimmgabelschwinger.
1954 werden von dem französischen Ingenieur Marius Lavet die ersten
fabrikationsreifen Pendeluhren vorgestellt, die Transistoren vorwenden. Die
Kontaktsteuerung wird durch Transistoren ersetzt.
1959 kommen die ersten Muster von Unruh-Armbanduhren auf, die mittels Transistor
betrieben werden.
1964 konnten Armbanduhren mit Mikrostimmgabeln serienmäßig hergestellt werden.
1965 folgt die Quarzgroßuhr und 4 Jahre später stellt die Firma Junghans die erste in
der Bundesrepublik bekannt gewordene batteriebetriebene Quarzuhr, das Modell
»Astro-Chron« vor.
1970 Die ersten Quarzarmbanduhren drängen auf den Uhrenmarkt. Die
Mikroelektronik in Uhren tritt ihren Siegeszug an. 30 Jahre hat es gedauert, bis
die röhrengesteuerte Quarzuhr mit ihrem Raumbedarf von ca. 15 Kubikmetern zu
einer Gebrauchsuhr wurde, die weniger als 3 Kubikzentimeter braucht.
1978 die flachste Quarzarmbanduhr von nur 1,98 mm Dicke ändert das Design der
Kleinuhr.
1980 Die elektronische Armbanduhr, die Quarzuhr, entwickelt sich zu einem
elektronischen Armbandinstrument mit Datenspeicher (Mikrocomputer) und
Sensoren zur Überwachung (z.B. der Körperfunktionen wie Blutdruck, Pulsschlag,
Temperatur).
