Freitag, 21. Dezember 2007 12:53
Die Uhrenindustrie sorgt weiter dafür, dass die Schweizer Exporte richtig ticken. Vor allem Uhren aus Gold sind sehr gefragt.
Die Uhrenindustrie hat auch im November den Schweizer Aussenhandel angekurbelt. Der Export der Zeitmesser legte wertmässig um 17,3 Prozent zu. Auf alle Branchen bezogen, stiegen die Exporte wertmässig (nominal) um 9,3 Prozent auf 18,4 Milliarden Franken. Teuerungsbereinigt (real) betrug das Plus 6,9 Prozent, wie die Eidg. Zollverwaltung (EZV) gestern mitteilte.
Die Importe legten nominal um 6,2 Prozent auf 16,5 Milliarden Franken zu. Real betrug das Plus noch 0,9 Prozent. Bei den Ein- wie bei den Ausfuhren nahm die Dynamik damit im Vergleich zu den Vormonaten ab. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von knapp 1,9 Milliarden Franken. Noch nie zuvor wurde in einem Monat ein höherer Überschuss erzielt.
Bei den Uhren waren insbesondere Golduhren gefragt, deren Exporte um satte 27,1 Prozent stiegen. Der grösste Abnehmer der Schweizer Uhren war Hongkong. Die chinesische Metropole verbannte damit die USA auf den zweiten Platz. An dritter Stelle folgt Japan. Über alle Branchen gesehen, gingen die Schweizer Exporte in die USA und nach Japan im November jedoch zurück.
Quelle: www.espace.ch
Allgemein exporte Neuheiten news schweizer uhren Uhren